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Oberlausitz

Die Oberlausitz ist einfach sagenhaft. Von Bautzen über Görlitz bis hin zum Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechische Republik bei Zittau erstreckt sich nicht nur eine ganz außergewöhnliche Kulturregion, sondern auch eine bezaubernde und abwechslungsreiche Landschaft.

Willkommen in der Oberlausitz! – Witajće k nam w Hornjej Łužicy!

Entdeckerstädte der Oberlausitz

Die Oberlausitz ist eine sagenumwitterte Region. In der Gegend um Zittau trieb einst der Räuberhauptmann Karasek sein Unwesen – ein ursprünglich aus Polen stammender »Robin Hood«, der von den Reichen nahm und es den Armen gab. Aber in der Oberlausitz liegt auch die Heimat von Gestalten wie dem Zaubermeister Krabat oder dem Wassermann. Die bis heute bekannten und beliebten sorbischen Sagenfiguren zeugen davon, wie intensiv in der Region Brauchtum und Tradition gepflegt werden. Auch durch die zweisprachigen Ortsschilder werden Besucher der Region auf die enge, deutsch-sorbische Geschichte aufmerksam und neugierig gemacht. Etwa 35.000 Sorben leben in der Region und sprechen eine eigene Sprache. Zu den Bräuchen dieser seit mehr als 1.500 Jahren hier ansässigen slawischen Volksgruppe gehört auch das Osterreiten, bei dem Reiter in Frack und Zylinder auf festlich geschmückten Pferden die frohe Botschaft der Auferstehung Jesu verkünden.

Bautzen, das Zentrum der Sorben, kann heute auf eine über 1.000-jährige, bewegte Geschichte zurückblicken. Auch Görlitz hat schon einiges erlebt. Die östlichste Stadt Deutschlands wurde 1525 durch ein Feuer in Schutt und Asche gelegt, doch anschließend entstand hier ein heute einzigartiges Ensemble von Neubauten im Stil der Frührenaissance. Weit über 4.000 Baudenkmäler wecken bei den Besuchern Entdeckerträume. Ganz im Süden der Region, im Dreiländereck mit Polen und der Tschechischen Republik, liegt die Fastentuch-Stadt Zittau. Das Stadtbild Zittaus ist reich an Zeichen des früheren Wohlstandes, den vor allem der Handel, die Tuchmacherei und die Braukunst hervorbrachten. Und verlässt man die Stadt, egal in welche Richtung, findet der Besucher die Wahrzeichen der Region - wunderschöne und gut erhaltene Umgebindehäuser.

Die Städte der Oberlausitz und Niederschlesiens faszinieren einfach. Und sie haben eine lange, gemeinsame Geschichte hinter sich. Schon 1346 zeigten Bautzen, Görlitz, Lauban (heute das polnische Luban), Kamenz, Löbau und Zittau ihre Verbundenheit und schlossen sich als Oberlausitzer Sechsstädtebund zusammen. Ziel war der gemeinsame Schutz der Handelswege und die Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Macht. Heute sind die Städte als herausragende Beispiele mittelalterlicher Baukunst mit gut erhaltenen historischen Stadtkernen touristisch sehr beliebt.

So vielfältig wie die Menschen und Kulturen ist auch die Landschaft der Oberlausitz: von der UNESCO-geschützten Heide- und Teichlandschaft zwischen Spree und Neiße über den Pücklerpark in Bad Muskau bis hin zum Zittauer Gebirge oder auch dem Bärwalder See als größtem Binnengewässer Sachsens findet hier jeder seine Nische. Nicht umsonst ist das »Land der 1000 Seen und Teiche« ein Radel- und Wanderparadies.

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