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Katja Müller, Architektin

Porträt Katja Müller

Schöne Städte und eine kreative, aufgeschlossene Bevölkerung: So sieht Katja Müller von der Schweiz aus ihre sächsische Heimat.
(© Katja Müller)

Katja Müller lebt und arbeitet als Projektleiterin des Architekturbüros Rolf Stalder in Basel. Die 30-Jährige ist gebürtige Dresdnerin und studierte nach einer Ausbildung zur Raumausstatterin Architektur in Zittau.

Sie leben seit einigen Jahren in der Schweiz. Wodurch fühlen Sie sich weiterhin mit Sachsen verbunden?
Natürlich durch meine Familie und dadurch, dass ich mich in Sachsen einfach immer wohlfühle. Auch durch die Herzlichkeit und Freundlichkeit, die es manchmal einfacher machen, mit den Menschen umzugehen. Mindestens einmal im Jahr komme ich zu Besuch und mache eine Rundtour quer durch Sachsen zu meinen Freunden. Weil jetzt die 30. Geburtstage bei vielen anstehen, bin ich sogar ein bisschen öfter da.

Worauf freuen Sie sich bei Ihren Besuchen?
Auf richtigen Kuchen, den sächsischen. In Basel gibt es nur »Waie«. Überhaupt auf die heimatlichen Gerichte und Lebensmittel, nach denen ich dann immer stöbere, zum Beispiel nach den Süßigkeiten aus DDR-Zeiten oder Riesaer Nudeln. Und ich freue mich darauf, Dresden zu besuchen.

Welche Qualitäten Sachsens werden in der Schweiz wahrgenommen?
Ich denke, es wird deutlich wahrgenommen, dass Fachkräfte gut ausgebildet sind. Das betrifft zunächst einmal die deutschen allgemein, aber es wird eben auch sehr gern auf die sächsischen zurückgegriffen. Sie gelten als offen, freundlich, positiv und fleißig.

Was mögen Sie selbst an Ihrer Heimat?
Für mich zählt die offene Art, man macht nicht so viel Gewese um die Dinge und arrangiert sich mit ihnen. Man macht einfach das Beste daraus und zeigt sich damit auch kämpferisch und kreativ.

Worauf sind Sie besonders stolz?
Auf die schönen Städte wie Dresden, Leipzig, Görlitz und Bautzen und auch auf all die vielen kleineren hübschen Orte. Außerdem auf die Natur, die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge, wo ich meine halbe Kindheit verbracht habe. Und natürlich auf die Museen und den kulturellen Reichtum.

Warum sind Sie gerne Sächsin?
Wegen unserer netten Art – ich glaube, das kann man ganz allgemein so sagen. Und wegen des lockeren Umgangs miteinander. Bei uns ist man gemütlicher, genießerischer, kämpferischer. Ich finde es schön, in einer solchen Umgebung aufgewachsen zu sein.