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Guy Pe’er, Naturschutzforscher

Guy Pe’er vollzieht in Simulationen nach, wie Ökosysteme funktionieren, um die Umwelt besser schützen zu können. Er entwickelt Modelle zum Verhalten von Vögeln in fragmentierten Wäldern. Der 34-jährige Israeli studierte an den Universitäten in Jerusalem und in Be'er Sheva (Universität des Negev) und lebt seit 2007 dauerhaft in Leipzig, wo er am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) arbeitet.

Der 34jährige Israeli Guy Pe’er lebt und arbeitet seit 2007 in Leipzig. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Der 34jährige Israeli Guy Pe’er lebt und arbeitet seit 2007 in Leipzig.
(© Guy Pe’er)

Der 34jährige Israeli Guy Pe’er lebt und arbeitet seit 2007 in Leipzig. Guy Pe’er beschäftigt sich mit der Simulation von Ökomodellen. Für Guy Pe’er ist Leipzig die perfekte Stadt, nicht zu groß und nicht zu klein. Seine Freizeit verbringt er gern mit Wanderungen in der Sächsischen Schweiz.

Welche Vorteile bietet Ihnen Leipzig als Forschungsstandort?
Das UFZ ist eines der größten Umweltforschungszentren in Europa. Es ermöglicht die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen. Ich selbst habe in verschiedenen Abteilungen gearbeitet, um Modelle zu entwickeln, die Interaktionen zwischen Vögeln und Landschaften analysieren. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die  praktische Naturschutzforschung.  Ein Vorteil von Leipzig ist also, dass das UFZ exzellent ist. Und der zweite: Leipzig ist meine Lieblingsstadt. Ich lebe wirklich gerne hier.

Was gefällt Ihnen besonders?
Für mich ist Leipzig die perfekte Stadt, nicht zu groß und nicht zu klein. Sie ist sehr international, hat viele Studenten, und man kann immer etwas unternehmen. Zum Beispiel gehe ich häufig ins Gewandhaus oder zu Konzerten der Musikhochschule, ich liebe Jazz, und mindestens zweimal wöchentlich gehe ich Tangotanzen. Eigentlich mag ich Städte nicht besonders. Aber hier trifft man immer irgendwen auf der Straße, den man kennt. Und es gibt nicht so viel Hektik und Umweltverschmutzung wie in anderen Städten. Außerdem ist es nicht weit vom Zentrum in den Auenwald oder zum Schwimmen in den Seen. Und: Die Leute sind sehr offen. Die Stadt und die Menschen, die hier leben, haben in den letzten Jahrzehnten viele Veränderungen erlebt, das macht diesen Ort so spannend für mich.

Was gibt Ihnen das Gefühl, in Leipzig zuhause zu sein?
Ich kenne viele Leute, und ich habe hier einige sehr enge Freunde. Außerdem kann ich ständig mein Fahrrad benutzen! Ich mag auch den Dialekt, mir sind schon einige lustige Ähnlichkeiten von Sächsisch und Jiddisch aufgefallen.

Welche Landschaften mögen Sie in Sachsen?
Ich mag die sächsische Schweiz sehr, sie ist einzigartig. Wenn ich Besuch bekomme, schicke ich ihn immer dorthin. Beim Wandern durch diese beeindruckenden Felsformationen möchte man am liebsten sofort losklettern.

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